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50 Jahre FC Eintracht Bayreuth

Chronik verfasst von Otmar Schaupp
2. Vorsitzender 1974–1976 · 1. Vorsitzender 1976–1985

1. Vorgeschichte

Urgestein Egon Sutter spielte bereits in den 1950er Jahren mit einem bunten Haufen als 3. Mannschaft des 1. FC Bayreuth. Um 1958 stießen Freunde hinzu: Peter Ruckdeschel, Dieter Jäger, Otmar Schaupp, Jürgen Thieme, Klaus Groll, Hans Roder und Peter Hübner.

Auch prominente Namen verstärkten diese 3. Mannschaft gelegentlich, wie der ehemalige Gauligaspieler Willi Hübner, Nationalspieler Hans „Jumbo“ Zeitler oder der mehrfache deutsche Meister in Skispringen und Olympia-Teilnehmer Günther Göllner.

Mitte der 1960er Jahre hatte der 1. FC Bayreuth Probleme, Trainer und Betreuer für seine erfolgreiche Jugendabteilung zu finden. Der Hilferuf des 1. Vorsitzenden Heinz Thoma stieß nicht auf taube Ohren. Peter Hübner, Dieter Jäger und Otmar Schaupp erklärten sich sofort bereit, die Aufgaben um die FC-Jugend zu übernehmen. Die geringen Altersunterschiede wurden positiv angenommen – die Jugendlichen waren 15–18 Jahre alt, das Betreuerteam Mitte 20.

Als der amtierende Jugendleiter Paul Hauck anlässlich der Sommerfahrt nach Annecy „das Handtuch warf“, war die Zeit für einen Umbruch gekommen.

Dieter Jäger wurde Jugendleiter, Nationalspieler „Jumbo“ Zeitler übernahm das Training der 1. Jugend, Otmar Schaupp zeichnete als Co-Trainer für die 2. Jugend verantwortlich. Die medizinische Betreuung sicherte Fritz Niklas – heute noch Seniorchef der Rotmain-Reha in Bayreuth.

Das neue Team arbeitete gut zusammen und konnte auf drei Schüler- und drei Jugendmannschaften bauen. Der Höhepunkt folgte 1967, als man Bayerischer Jugendmeister wurde und dabei den FC Bayern München im Halbfinale mit 3:2 besiegte. Danach erreichte man den 3. Platz bei der süddeutschen Meisterschaft im badischen Kehl und Offenburg – nur der VfB Stuttgart und Kickers Offenbach waren besser. Der heutige 1. Vorsitzende Günter Heyer – damals knapp 19 Jahre alt – gehörte als Stammspieler dieser Meistermannschaft an.

2. Wie es zur „Eintracht“ kam

Aus dieser Keimzelle mauserte sich in der 2. Hälfte der 1960er Jahre eine homogene und leistungsstarke Mannschaft mit besonderer Kameradschaft. Die Spielstärke der FC 2 (Reserve) brauchte sich nicht zu verstecken.

Durch den Zuwachs von jungen, ideell verbundenen Spielern hatten sie die Qualität und den Anspruch auf mehr als die damalige C-Klasse (heute A-Klasse) – und dies noch „außer Konkurrenz“ ohne Möglichkeit auf Aufstieg.

Das damalige Problem war, dass der Bayerische Fußballverband keine zweiten oder weiteren Mannschaften eines Vereins für den regulären Spielbetrieb mit Auf- und Abstiegsmöglichkeit zuließ. Man blieb auf die „Gnade und Barmherzigkeit“ des damaligen Kreisspielleiters Hans Rausch angewiesen.

Es kam zu gefürchteten U-3-Spielrunden, wo die Reserven der C-Klasse spielten – viele Mannschaftsrückzüge sorgten für unzureichende Spielmöglichkeiten. Man konnte auf Dauer keine Mannschaft zusammenhalten oder motivieren.

Die Spielleitertagung im Sommer 1973 brachte ernüchternde Ergebnisse: Einreihung in eine Spielgruppe von sieben Mannschaften mit letztem Spieltag am 18.11.1973.

Der Chronist (Otmar Schaupp) reagierte wütend und sagte zum Kreisspielleiter:

„Nächstes Jahr komme ich als Eintracht hier her und dann müssen Sie mich nehmen“

Der Kreisspielleiter Hans Rausch – gleichzeitig 1. Vorsitzender des TSV 08 Kulmbach – erwiderte:

„Kommt´s halt zu mir – Euch könnt ich gut brauchen!“

Während es vorher gelungen war, eine Beschwerde beim BFV einzureichen und die schon begonnene Spielrunde zu stoppen, blieb dieser Protest erfolglos. Obendrein mussten sie 30 DM an den BFV zahlen – der Glaube an den Amateursport hatte weiter gelitten.

In ihrer Not schrieben sie alle in der B-Klasse spielfreien Mannschaften an und baten um Freundschaftsspiele. Diese Vereine akzeptierten dies äußerst kameradschaftlich, sodass sie wenigstens ihrem Hobby nachgehen konnten.

Am 19. Januar 1974 fand eine Mannschaftssitzung statt, wo das Für und Wider diskutiert wurde. Das Ergebnis war, dass alle anwesenden Aktiven nur in der Gründung des FC Eintracht einen gangbaren Weg sahen.

Die beiden Kapitäne Dieter Jäger und Otmar Schaupp traten in Verhandlungen mit der Führungsriege des 1. FC unter dem Vorsitz von Heinz Thoma. Eigentlich sollte es nur ein juristischer Trick sein – alle wollten ja FC-ler bleiben, und nur zur geregelten Spielmöglichkeit musste es der FC Eintracht sein. Sie schlossen einen jährlich kündbaren Vertrag. Danach blieben alle Eintrachter auch Vollmitglieder beim 1. FC Bayreuth zur vollen Beitragszahlung.

Am 30. März 1974 gründeten offiziell 38 Personen den FC Eintracht Bayreuth – ebenfalls zu vollen Beiträgen.

Wegen der scheinbar aussichtslosen Situation stellte der Chronist provokant den Antrag auf Wiederauflösung des eben erst gegründeten Vereins. Die gewollte Trotzreaktion mit einstimmiger Ablehnung war endgültig grünes Licht, dass alle mitziehen würden.

Die Wahlen anlässlich der Gründungsversammlung brachten folgendes Ergebnis:

  • 1. Vorsitzender: Dieter Jäger
  • 2. Vorsitzender: Otmar Schaupp *
  • 1. Kassier: Werner Mandery *
  • 2. Kassier: Walter Eck
  • 1. Schriftführer: Günter Heyer *
  • 2. Schriftführer: Georg Diener
  • 1. Spielleiter: Jürgen Thieme
  • 2. Spielleiter: Klaus Bachofner *
  • Ältestenrat: Helmut Schindler
  • Revisoren: Peter Ruckdeschel *, Peter Popp *

*) heute noch Vereinsmitglieder

Die ursprüngliche Idee, für den Hauptverein eine Art „Fohlenelf“ zu bilden, war der damaligen Zeit weit voraus – heute vielfach eine Selbstverständlichkeit. Sie hatten hautnah miterlebt, wie wenig aus dem Potential eines bayerischen Jugendmeisters gemacht worden war. Man kaufte lieber teuer Spieler ein, als den eigenen Nachwuchs zu fördern und zu integrieren.

Sie verzeichneten großen Zulauf, konnten nach kurzer Zeit bereits eine Reserve stellen und immer mehr Jugendliche – teils der Nachwuchs der Gründungsmitglieder – tummelten sich zum Training auf dem C-Platz des FC-Geländes.

Der Dorn im Auge vieler FC-ler wurde immer größer, und nach zwei Jahren – im Sommer 1976 – kündigte man das Nutzungsrecht auf dem FC-Gelände.

Nun waren wir heimatlos, fast mittellos; aber unbeugsam stolz und ehrgeizig!

Zu dieser Zeit gab es in den Sommermonaten noch einen Stadtpokal-Wettbewerb im KO-System. Dies sollte der krönende Abschluss ihrer Mitgliedschaft beim 1. FC werden – das Los bescherte ihnen diesen Gegner zum Spiel „David gegen Goliath“ oder „C-Klasse gegen Landesliga Gruppe Nordbayern“.

Sie hatten Heimrecht, aber der „Mutterverein“ bot ihnen an, auf dem Hauptplatz im FC-Stadion zu spielen. Das wurde abgelehnt, da sie auf dem Acker des C-Platzes noch größere Chancen einer letztlich aussichtslosen Begegnung sahen.

Rudi Sack brachte sie in Führung, die „Gäste auf ihrem eigenen Gelände“ konnten nach 90 Minuten lediglich ausgleichen. Zum Elfmeterschießen hatten sie eine weitere Überraschung parat: Torwart Harald „Kurbie“ Karbstein, der sie mit seinen tollen Paraden so weit brachte, wurde gegen Siggi Kellner ausgetauscht – mit dieser Maßnahme schien der Landesligist endgültig überfordert! 5:3 gewannen sie das Elfmeterschießen!

3. Der Ernst des Lebens – als selbständiger Verein (ab 1976)

Trotz der Misere wurde der Verein immer größer. Die Gründergeneration war reif für eine AH-Mannschaft, weitere Jugendliche schlossen sich an, eine eigene Wintersportabteilung gründete sich, die nicht nur eigene Vereinsmeisterschaften ausrichtete, sondern auch bei anderen Veranstaltungen an den Start ging – z. B. Stadtmeisterschaften oder der Skimarathon in Gefrees. Im Ski alpin konnten sie bei den Damen sowie im Schülerbereich mehrfach den Stadtmeister im Riesenslalom stellen.

1982 gründeten sie eine Handball-Abteilung, die sich dank des Engagements der Familien Geyer und Scharnagel rasch weiterentwickelte.

Nur einen Fußballplatz hatten sie nicht in Aussicht! Dank der großzügigen Hilfe des Sportamtes unter Manfred Kreitmeier konnten sie wenigstens mit der 1. Mannschaft sowie in Ausnahmefällen mit der A-Jugend auf dem Nebenplatz des Städtischen Stadions spielen. Ansonsten mussten alle Spiele auf den Gegenersplätzen bestritten werden.

Dank des unvergessenen Clubwirtes Helmut Schindler hatten sie in der Gaststatte in der Bahnhofstraße wenigstens eine feste Anlaufstation. Nach dem Training trafen sie sich dort regelmäßig im Nebenzimmer – sie durften diesen Raum sogar in ihren Vereinsfarben streichen. Draußen an der Gaststätte Schindler hatten sie einen Vereinskasten, wo Informationen ausgehängt werden konnten.

Es war eine äußerst bewegte und angespannte Zeit. Sie waren getrieben von der permanenten Suche nach einem geeigneten Sportgelände. Selbst der Beitritt als Fußballabteilung bei der Bayreuther Turnerschaft (BTS) wurde in Erwägung gezogen; aber auch mit dem SC Kreuz wurde verhandelt. Sogar bei der US-Armee am Bindlacher Berg hatten sie probeweise einen Sportplatz für ihren jüngsten Nachwuchs zur Verfügung.

Die Stadtverwaltung konfrontierten sie mit immer neuen Ideen und Vorschlägen: Das Bahndreieck Dürrschnitz, die Untere Röth, Oberkonnersreuth, Aichig, das Industriegebiet Ost, Nähe der Haseenzüchter an der Königsallee oder beim Schulzentrum Ost in der Oberen Röth waren ihre Vorschläge.

Wären nicht viele hilfsbereite Leute gewesen, hätte man schon verzweifeln können. Der BSV 98 stellte die Umkleidekräume und Duschen am Stadionnebenplatz gegen ein Entgelt zur Verfügung, und auch die SpVgg half mit Trainingsmöglichkeiten unter Flutlicht in den Wintermonaten. Dafür gedeiht dort heute noch manches Bäumchen, was vom Eintracht-Arbeitsdienst gepflanzt wurde; auch mancher Zaun wurde mit dem damaligen 3. Vorsitzenden der SpVgg Hans Ponfick gezogen als Gegenleistung für die dankbar angenommene Hilfe.

Sie hatten sich als mittelloser Verein gegründet und mussten finanziell etwas für ihre Zukunftspläne erwirtschaften. Zusammen mit ihrem Freund Hans Schinner riefen sie 1975 die „Eintracht-Kerwa“ im Schinner-Brauhof in der Richard-Wagner-Straße ins Leben.

Neu in Bayreuth war das Bürgerfest am ersten Juli-Wochenende, wo sie von Beginn an die Bewirtschaftung der Brauerei Schinner vor dem alten Rathaus sowie die Frühschoppen der Studentenverbindungen vor dem Rathaus übernahmen. So wurde Mark für Mark verdient und zusammen gekratzt und auf die „hohe Kante“ gelegt.

Auch schon zu FC-Zeiten hatten sie mit der Erfindung der Parkplatzvermietung bei der Oberfrankenausstellung erste monetäre Grundstöcke gelegt, auch wenn sie nur das Parken um die Plätze gestattet wurde und mit dem Hauptverein teilen mussten. Der „harte Kern“ hatte manchen Kraftakt zu leisten; aber Resignation kam niemals auf!

Bei der Sportplatzsuche tat sich weiter nichts – mit Verwaltung und Beamten war kein Fortschritt zu erzielen! Da marschierte der Verfasser 1978 ins „Allerheiligste“ der Stadt Bayreuth, das Dienstzimmer von Oberbürgermeister Hans-Walter Wild, und trug die Vereinssorgen vor.

Das Stadtoberhaupt sprach die bedeutungsvollen Worte:

„Ich habe immer geglaubt, die Eintracht wäre auch nur eine Eintagsfliege und wir könnten das Problem aussitzen. Seit ich aber Sie und Ihre Truppe näher kenne, weiß ich, dass Ihr im Bayreuther Sportleben fest angekommen seid. Jetzt sollt Ihr auch einen Sportplatz bekommen!“

Er veranlasste sofort eine Sekretärin, alle wichtigen Sachbearbeiter und Referatsleiter herbeizuzitieren und ließ sich über Sachstände und ihre Vorschläge informieren. Dann wurden die Herren angewiesen, alle notwendigen Schritte einzuleiten, um das Problem zu lösen.

Nachdem 1978 erstmals das Schulzentrum Ost als möglicher Standort angesprochen wurde, bildeten sie 1979 einen Bauausschuss. Aber erst 1982 wurde der Bebauungsplan rechtskräftig, und noch Anfang 1983 fehlte ein Grundstück für die Zufahrt.

Endlich im Juli 1983 erhielten die beiden Vorstände einen Pressehinweis, dass Oberbürgermeister und Stadtrat sich zu einer Ortsbegehung auf die Obere Röth begeben würden. Überraschenderweise waren die beiden Eintracht-Verantwortlichen Jäger und Schaupp noch vor Eintreffen der Delegation auf dem Gelände.

Sie erhielten das Angebot auf Bestellung eines Erbbaurechts über 17.800 qm. Die Stadt erbot sich, die Rohplanie durchzuführen – alles andere würde ihnen obliegen. Außer dem 10-prozentigen Zuschuss aus dem Schwerpunktprogramm der Stadt hatten sie keinerlei weitere finanzielle Unterstützung zu erwarten.

Beim Bayerischen Landessportverband hatte sich ein Antragsstau bei den zur Verfügung bestehenden Mitteln gebildet; weitere Anträge wurden nicht mehr angenommen. Zuschüsse mussten immer vor Baubeginn beantragt werden – nachträglich war es nicht möglich, Mittel zu bekommen.

Eine äußerst unglückliche Situation – aber sie hatten so lange gewartet, und jetzt würde es auch so zu schaffen sein. Am 4. August 1983 teilten sie dem Oberbürgermeister mit, dass sie die Vorschläge annehmen. Im November 1983 wurde das Erbbaurecht bestellt und anschließend begann die Grobplanie.

Grundsteinlegung für das neue Sportgelände des FC Eintracht Bayreuth
Es kann losgehen: Der Grundstein für das neue Sportgelände wird gelegt.
Grundsteinlegung 1984 in der Oberen Röth
1984 wird der Grundstein in der Oberen Röth gelegt. U. a. zu erkennen sind Otmar Schaupp, Dieter Jäger, Sportamtsleiter Manfred Kreitmeier sowie Hans und Heiner Schinner.

Natürlich mussten sie sehr sparsam wirtschaften aufgrund ausbleibender Mittel vom BLSV – nur mit Eigenleistung vor Ort auf der Baustelle war dies möglich!

Beim Verfüllen der Drainage zeigten zahlreiche Mitglieder hervorragenden Einsatz – tonnenweise wurde der Schotter in die Gräben gekarrt. Auch auf anderen Gebieten qualifizierte Kräfte erfüllten artfremde Aufgaben; dass Rechtsanwalt Peter Popp samt Schubkarren in den Drainagegraben fiel, konnte den Fortschritt nicht stoppen.

Das dabei gesparte Geld wurde dringend für die Oberflächenarbeiten, die nur von Fachfirmen ausgeführt werden konnten, benötigt.

Besonders zu erwähnen: Ihr Freund „Poldi“ Weidmann erklärte sich sofort zur großzügigen Hilfe bereit – nur die Spritkosten hatten sie zu tragen – und ihr Spieler der 1. Mannschaft Giacomo Sollecito steuerte in selbstloser Weise die schweren Baumaschinen. Auch ihre Nachbarn Fritz Schmidt und Rudolf Hagen waren stets bereit, wertvolle Hilfestellungen zu leisten.

Im Frühjahr 1984 konnte die Firma für Sportplatzbau aus Nürnberg die Aussaat mit einem schnell wachsenden Spezialrasen vornehmen, und im Herbst konnte der Sportplatz dank intensiver Pflege bereits bespielt werden.

Zwischenzeitlich hatte Hans Schinner in der Markgrafenallee eine Baubaracke – die Kommandozentrale beim Bau des Landratsamtes – ausgemacht, die der Chronist mit ihm zusammen besichtigte. Nach ihrer Zustimmung kaufte Hans die Baracke, sie bauten sie ab und transportierten sie zur Oberen Röth.

Zusammen mit ihrem Bauleiter Hans-Jürgen „John“ Thieme konnte der Chronist dank eines glücklichen Umstandes auch noch die komplette Unterkellerung des Gebäudes erreichen. Somit war mit toller Eigenleistung der Rohbau errichtet.

Beim Weiterbau im Innenbereich wurde vieles kostenlos zusammengefochten, manches wurde zu Schnäppchenpreisen erstanden; aber vor allem der große handwerkliche Einsatz der Brüder Peter und Jürgen Plinske, von Michael Fessl, „Ed“ Hofmann oder „Mollers“ Groll ließen ihr Sportheim vollenden.

Die Bauleitung hatte der mittlerweile zum 1. Vorsitzenden gewählte Günter Heyer übernommen. Auch weitere hier nicht namentlich genannte Sportfreunde leisteten lobenswerten Einsatz, um den Sport- und Wirtschaftsbetrieb mit Beginn der Saison 1986/87 zu gewährleisten.

All dies war finanziell zu stemmen, weil die Verantwortlichen mit einem klaren Ziel vor Augen in den zehn Jahren zwischen Gründung und den Bauamaßnahmen am Sportgelände sehr sparsam wirtschafteten.

Insbesondere konnten sie durch zahlreiche Aktivitäten (Kerwa! Bürgerfest!) ca. 90.000 DM ansparen. Ihr damals als Schatzmeister fungierender Dieter Jäger saß mit Hartnäckigkeit auf den Markstücken – und das mit Recht! Das war der Grundstock für alles, was der Beschauer heute von der Eintracht sieht.

Sukzessive wurde durch folgende Vereinsführungen manches verbessert, erneuert und umgestaltet – eben so, wie sich das Eintracht-Gelände heute im 40. Jahr seit der Vereinsgründung präsentiert.

Mit Günter Heyer und Werner Mandery stehen heute noch „Männer der ersten Stunde“ in der Verantwortung!

In großer Dankbarkeit.

Ein ehrendes Andenken bewahren wir allen verstorbenen Mitgliedern. Auflistung ohne Reihenfolge:

  • Berndi (Förster) Pühlhorn
  • Günther (Spik) Distler
  • Harald (Kurbie) Karbstein
  • Werner (Bluschka) Müller
  • Klaus (Molli) Groll
  • Dieter Reiß
  • Fritz Mühlhäuser
  • Karlheinz (Kalle) Schneider
  • Jürgen (John) Thieme
  • Edmund (Bombe) Hofmann
  • Karlheinz Neubing – ehem. Vorsitzender
  • Helmut Schindler – Vereinswirt
  • Gustav Schuster
  • Helmut Schwindel
  • Dieter (Bensheim) Meyer

Diese Seite wird schrittweise mit weiteren historischen Fotos, Daten und Saisonrückblicken ergänzt.

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